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Gesunde Forellen

Forelle – gesunde Eiweißquelle

Gebraten, gegrillt, geräuchert, gedünstet, pochiert oder paniert: Bei jeder Zubereitungsart glänzt die Forelle mit ihrem festen und feinem Fleisch und wird unsere Ernährung bereichern. Selbst wer keinen Fisch mag, wird bei der Forelle schwach werden. Ein hoher Eiweißanteil, wenig Fett und hochwertige Omega-3-Fettsäuren zeichnet die Forelle aus. Erfahren Sie hier bei BellsWelt alles Wichtige über die Forelle – die gesunde Eiweißquelle.

Die Forelle

Die Forelle ist eine Fischart aus der Gattung der Lachsfische. Nach der Lebensweise unterscheidet man drei Formen: die Meerforelle und die immer im Süßwasser lebenden See- und Bachforellen.

Die in Freiheit lebende Forelle wird zwischen Mitte Januar und Mitte September gefangen. Die Forelle wird allerdings meist in Teichwirtschaften gezüchtet und steht daher das ganze Jahr über zum Verkauf.

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Gesunde Forellen

Meerforelle

Die Meerforelle gilt als die Stammform der Forelle und ihre Heimat sind die Küsten Europas vom Nordmeer bis zur Ostsee und bis zur Biskaya. In ihrer Lebensweise und dem Verhalten sind sie dem Lachs sehr ähnlich. Im Meer wandert sie und steigt zum Ablaichen auch in kleine Flüsse auf. Die Jungfische bleiben 1 bis 5 Jahre im Süßwasser und wandern dann ins Meerwasser ab.

Seeforelle

Als Seeforelle bezeichnet man eine in großen und sauerstoffreichen Seen lebende Forelle. In den großen Seen der Alpen, des Baltikums und in Skandinavien fühlt sie sich wohl. Sie sind auch Wanderfische und ziehen zum Laichen die Seezuflüsse bis in die Oberläufe hinauf.

Bachforelle

Bachforellen besiedeln schnell fließende, sauerstoffreiche, klare und kühle Gewässer in fast ganz Europa. Bachforellen sind im Gegensatz zu den Vorgenannten standorttreue Fische, die ihren Platz nur zur Fortpflanzung verlassen und immer an ihre Plätze zurückkehren.

Regenbogenforellen

Die Regenbogenforelle stammt aus Nordamerika und wird seit dem 19. Jahrhundert als Speisefisch gezüchtet. Regenbogenforellen, die auch als Lachsforellen angeboten werden, sind Speisefische, die Teichanlagen vermehrt und gemästet werden.

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Nachwuchs

Forelle – gesunde Eiweißquelle

Wenn man Fisch genießt, tut man seiner Gesundheit definitiv etwas gutes und so ist es auch bei der köstlichen Forelle. Sie enthält etwas mehr Fett als magere Seefischarten, dafür aber reichlich hochwertiges Eiweiß.

Außerdem gilt für die Forelle wie bei allen anderen Fischen auch, dass ihre Fettzusammensetzung ausgesprochen günstig ist. Sie besteht nämlich zu rund 70 Prozent aus gesunden Fettsäuren, darunter den begehrten Omega-3-Fettsäuren.

Forellen halten das Herz gesund

Die in der Forelle reichlich vorhandenen Omega-3-Fettsäuren können vor Gefäßverengungen und einem zu hohen Cholesterinspiegel schützen (1).

Studien haben gezeigt, dass zwei wöchentliche Mahlzeiten mit Fettfischen, wie die Forellen, das Risiko von Herzinfarkten senken können und das der lebensverlängernde Schutz sogar bei schon bestehenden Herz-Erkrankungen wirkt (2).

Forellen für unseren Geist

Die vorgenannten Fettsäuren sollen laut einiger Studien die Denk- und Konzentrationsfähigkeit sowie das Gedächtnis verbessern. Zurzeit wird untersucht, ob und wie Omega-3-Fettsäuren bei Alzheimer und Demenz helfen können. Mehrere Vitamine der B-Gruppe sind auch in der Forelle enthalten und sie sorgen dafür, dass Nerven und Gehirn richtig versorgt werden.

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Forelle

Forelle – gesunde Eiweißquelle

Kommen wir zu einem weiteren sehr wichtigen Vorteil der Forelle. Mit fast 20 Prozent Eiweiß gehört die Forelle zu den besten Eiweißlieferanten. Für Fitness, Muskelaufbau und einen strammen Stoffwechsel ist Eiweiß unbedingt erforderlich. Mehr Infos zum Eiweiß findet Ihr hier. Ich persönlich ziehe ein Forellenfilet in Form von Schnecken, einem Eiweißgetränk vor.

Forelle – gesunde Eiweißquelle und reich an Mineralstoffen

Darüber hinaus liefern Forellen beachtliche Mengen an Mineralstoffen, vor allem Phosphor, Calcium. Kalium, Magnesium, Natrium und Eisen frei Haus.

Forelle – gesunde Eiweißquelle: reich an Vitaminen

Neben den oben angesprochenen B-Vitaminen enthält der Fisch noch andere Vitamine, wie A, C und E in unterschiedlichen Mengen. Diese unterstützen unser Immunsystem, liefern Antioxidantien zur Bekämpfung freier Radikaler und tun noch etwas für unsere Schönheit. Am besten beginnen wir mit einem gesunden und schnellen Frühstück den „Tag des Guten Aussehen“ mit dem Brotaufstrich von BallesWorld.

Die Forelle hat noch einen Vorteil und das ist Vitamin D. Sie enthält bis zu 18 Mikrogramm Vitamin D pro 100 Gramm Forelle. Vitamin D reguliert den Calcium- und Phosphorhaushalt und damit den Aufbau von Knochensubstanz.

111 Gramm Forelle genossen und die empfohlene Tagesdosis von 20 Mikrogramm ist erreicht. Dieser Wert gilt für einen gesunden Erwachsenen. Im Sommer bildet der Körper das Vitamin mit Hilfe des Sonnenlichtes selber.

Forelle in der Küche

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Forellenfilet (Teichaufzucht)

Einkauf

Egal welche Sorte Sie Kaufen: Bei frischem Fisch, auch bei frischer Forelle, gehört ein angenehmer Duft ebenso wie eine feste Haut mit festsitzenden Schuppen sowie klare und glänzende Augen zu den unabdingbaren Qualitätsmerkmalen.

Die Kiemen sollten hellrot bis braunrot und feucht aussehen, das Fleisch muss fest sein und darf auf leichten Druck nur kurz nachgeben.

Lagerung

Wie bei jedem frischen Fisch gilt auch für Forelle: Immer zuletzt einkaufen und am besten direkt in den Kühlschrank legen. Dafür zu Hause auspacken, auf einen Teller legen und mit Folie bedecken. Wirklich frische Forelle hält sich so ein bis zwei Tage.

Geräucherte Forelle hält sich etwas länger, aber auch nicht endlos. Lose gekauft oder einmal aus der Vakuumverpackung geholt, sollte sie innerhalb von drei bis vier Tagen verspeist werden.

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Forellen im Rauch

Vorbereitung

Die Eingangs dieses Beitrages aufgeführten Zubereitungsarten, haben alle eines gemeinsam: Vor dem Zubereiten spült man die küchenfertige, also vom Händler ausgenommene, Forelle innen und außen kurz unter fließendem Wasser ab und tupft sie gründlich mit Küchenpapier trocken.

Forelle – gesunde Eiweißquelle: Fazit

Das Fischfleisch der Forelle liefert zu etwa 70 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren und viel wertvolles Protein. Die Gefäß schützenden Fette helfen, das Risiko von Herzinfarkten zu senken. Zudem liefern Forellen beachtliche Mineralstoffmengen wie Eisen und Phosphor sowie B-Vitamine für Nerven und Gehirntätigkeit.

Forellen schmecken nicht nur großartig, sondern sie unterstützen auch die Gesundheit. Die Vitalstoffzusammensetzung macht den leckeren Fisch schon fast zum Superfood.  

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Forelle

  1. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1096495917301380?via%3Dihub
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2880209/

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