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Den Eier-Code entschlüsseln

Auf fast jedem gekauften Ei ist eine Buchstaben-Zahlen-Kombination aufgedruckt, was bedeutet das?

Wer diesen Eier-Code entschlüsseln kann, erfährt unter welchen Haltungsbedingungen die Henne lebt und kann sogar herausfinden, wo sich der Legebetrieb befindet. Sie erfahren, was der Code bedeutet und wie Sie Bio- von Freiland-Eiern unterscheiden können.

Das Ei-die Fakten

Ein Ei ist perfekt in Form und Inhalt: Die Form ist makellos oval, die Farbe oft bestechend weiß und der Inhalt sind essenzielle Nährstoffe.

Knapp 18 Milliarden Eier werden jedes Jahr in Deutschland verbraucht. In den Privathaushalten wird rund die Hälfte davon genutzt als Rührei, Spiegelei, im Eierlikörchen, beim Backen, beim Panieren und in Eiernudeln.

Kennzeichnung, Gewicht und Güteklasse

Es gibt bei Eiern verschiedene Gewichts- und Güteklassen, außerdem lassen sich je nach Haltung unter anderem Bio- und Freilandeier sowie solche aus Bodenhaltung unterscheiden. Im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt erhalten Sie nur Eier der „Güteklasse A“.

Dann gibt es noch die Gewichtsklassen S, M, L und XL, wobei die Größen M und L am meisten vorkommen.

Der Erzeugercode

Auf allen Eiern muss noch ein Erzeugercode angegeben sein. Anhand dieses Codes lässt sich jedes Ei zurückverfolgen.

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Erzeuger Code © BellsWelt

Den Eier-Code entschlüsseln

Ein Beispiel:“ 1-DE-0912345“

Die erste Ziffer steht für die Haltungsart:

  • 0 Bio
  • 1 Freilandhaltung
  • 2 Bodenhaltung

DE steht für Deutschland und zum Beispiel NL für die Niederlande.

Die 0912345 steht für die Betriebs- und Stallnummer. Der erste Teil der Nummer steht für das Bundesland: 01: Schleswig-Holstein, 02: Hamburg, 03: Niedersachsen, 04: Bremen, 05: Nordrhein-Westfalen, 06: Hessen, 07: Rheinland-Pfalz, 08: Baden-Württemberg, 09: Bayern, 10: Saarland, 11: Berlin, 12: Brandenburg, 13: Mecklenburg-Vorpommern, 14: Sachsen, 15: Sachsen-Anhalt, 16: Thüringen.

Diese Nummer können Sie auf der Website von KAT, dem Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V. eingeben und damit ganz genau Namen und Adresse des Betriebs erfahren. Nur bei gefärbten Eiern ist diese Überprüfung nicht möglich. Sie müssen nämlich nicht codiert sein.

Die Käfighaltung ist in Deutschland seit 2009 verboten.

Die besten Eier sind meines Erachtens die ohne Nummer. Es sind diese aus dem eigenen Stall oder vom Bauern seines Vertrauens. Eigene Eier die direkt im Hofladen verkauft werden, unterliegen keiner Kennzeichnungspflicht. Bezüglich der Haltbarkeit lesen Sie hier.

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